Christchurch

6. Januar 2012

In Christchurch verbrachte ich lediglich eine Nacht.
Nach dem schweren Erdbeben vor knapp einem Jahr ist aus der prachtvollen und lebendigen Stadt ein trauriger und leerer Ort geworden. Die gesamte Innenstadt ist komplett zerstört und noch heute geschlossen. Man sieht nur Zäune, zerstörte Häuser und aufgerissene Straßen. Einige Zelte und Container ersetzen momentan die wichtigsten Shops und Supermärkte, gedrückte Stimmung überall!
Noch immer gibt es täglich Nachbeben, meist jedoch kaum spürbar.
Da mein belgischer Freund Bart mich am nächsten Tag verlassen und nach Asien fliegen würde, gönnten wir uns noch einen letzten Abend im Vorstadtkino – Sherlock Holmes 2. Nicht sehr zu empfehlen!
Mitten in der Nacht wurde ich dann schließlich wach, als alles um mich herum bebte und wackelte. Ich war jedoch zu müde, um zu realisieren, dass es ein verdammt starkes Erdbeben der Stärke 5.3 war. Ich vermutete eher einen lauten Nachbar und schlief weiter.
Ein bisschen angsteinflößend ist es schon, wenn täglich der Boden bebt; ich war ziemlich froh, Christchurch wieder verlassen zu können.

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